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Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen gGmbH
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30 Gäste folgten der Einladung zum Informationsaustausch über das Zukunftsbild des
Gemeinwesens in den Gemeinden. | Foto: Jacqueline de Riese

Zu einem offenen Diskussionsaustausch über ihre Wahlprüfsteine lud am vergangenen Donnerstag die Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen Vertreter der Kommunalpolitik ein.

Geschäftsführerin Birgit Gründel bedankte sich an diesem Abend bei den 30 Gästen der Fraktionen aus Mössingen, Bodelshausen und Ofterdingen.  „Gemeinsam haben wir das Ziel, die Bedarfe und die Lebensqualität unserer älteren Mitbürger im Blick zu haben“, erklärte Birgit Gründel zum Auftakt der Diskussionsrunde.

Im Vorfeld der Veranstaltung entwickelte die Diakonie-/Sozialstation drei Wahlprüfsteine, um ein Zukunftsbild für unser Gemeinwesen zu entwickeln: Entwicklung eines Konzepts für eine niederschwellige Nachbarschaftshilfe, Kommunale Unterstützung für die Kleiderkammer, Zusammenarbeit bei der pflegerischen Versorgung der Bevölkerung auch in Hinblick auf neue Wohnformen. Während der Veranstaltung verwies Gründel auf die bereits bestehende regionale Vernetzung - im Sinne von „Pflege aus einer Hand“ - der Diakonie-/Sozialstation mit dem Träger „Die Zieglerschen“, um geänderte Bedarfsanforderungen ihrer Kunden in den Bereichen Tagespflege, Kurzzeitpflege, Betreutes Wohnen und Dauerpflege zu unterstützen.

Alle Teilnehmer trugen aktiv zum gemeinsamen Ideenaustausch bei. Die gesammelten Ansätze werden beim nächsten Klausurtag der bereits bestehenden Arbeitsgruppe – bestehend aus Vertretern der Stadt, der Kirchengemeinden, dem Krankenpflegeverein Belsen und der Diakonie-/Sozialstation - weiterverfolgt und Umsetzungsmöglichkeiten überprüft.

 

Wechsel in der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen

Nach 11 Jahren in der Diakone-/Sozialstation verlässt Geschäftsführerin Birgit Gründel im April das Unternehmen.

Am vergangenen Mittwoch verabschiedete Sven Lange, Geschäftsführer der Altenhilfe der Zieglerschen, Birgit Gründel im Rahmen der Gesellschafterversammlung. Er verwies in seiner Dankesrede auf die fachlich hochqualifizierte Arbeit von Gründel, die maßgeblich zum Erfolg der Diakonie-/Sozialstation beigetragen und diese auf ein sehr gutes Fundament gestellt hat.

Gründel verlässt das Unternehmen, um sich neuen Aufgaben zuzuwenden. Die vakante Stelle der Geschäftsführung wird zurzeit ausgeschrieben.

„Ich bin dankbar, dass die Zieglerschen mir in den letzten Jahren diese verantwortungsvolle und herausfordernden Aufgabe übertragen haben“, erklärte Gründel. „Selbstverständlich bleibe ich der Diakonie-/Sozialstation und ihren Mitarbeitern auch in Zukunft verbunden.“

 

Abschied Gründel

WICHTIGER HINWEIS: Kleiderkammer Mössingen ab dem 1. Februar 2019 vorübergehend geschlossen

Die Kleiderkammer Mössingen sucht neue Räumlichkeiten - seit dem 1. Februar 2019 haben wir deshalb geschlossen. Bis zu einem Umzug in neue Räume können deshalb auch keine Kleiderspenden angenommen werden.

Nachbarschaftshilfe hat viele Gesichter

Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen bedankte sich für die finanzielle Unterstützung der Firma Schlaich GmbH & Co KG.

Soziales Engagement ist für den Bodelshausener Maschinen- und Anlagenbauer seit vielen Jahren Teil der Unternehmensphilosophie. Im vergangenen Jahr beschloss die Unternehmensleitung die Weihnachtsgeschenke für die Kunden und Lieferanten zu ersetzen und stattdessen Kinder, Senioren und Tiere in der Region mit einer Spende zu beschenken.

Und so freuten sich neben dem Ronald McDonald Haus Tübingen auch die Diakonie-/Sozialstation Bodelshausen und das Tierheim Tübingen über diese besondere Nachbarschaftshilfe.

 „Wir sind sehr dankbar für diese Wertschätzung unserer Arbeit in der Gemeinde“, erklärte Birgit Gründel, Geschäftsführerin der Diakonie-/Sozialstation.

 

Füreinander da sein

Seit mittlerweile fünf Jahren unterstützen sich die Bodelshauser Firma Fenster Ruoff und die Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen gegenseitig und gehen teilweise auch gemeinsame Lebenswege.

Wie es in einer Gemeinde üblich ist, wendet man sich an den ortsansässigen Pflegedienst, wenn man Hilfe bei der Pflege von Angehörigen benötigt. So war es auch bei dem Familienunternehmen Fenster Ruoff aus Bodelshausen. Die Geschwister erhielten die notwendige Unterstützung durch die Diakonie-/Sozialstation Bodelshausen und man lernte sich kennen und achten. Aus dieser Achtung wurde sehr schnell eine innige Verbundenheit. Das Unternehmen unterstützt die örtliche Sozialstation seit nunmehr fünf Jahren durch eine jährliche Spende.

Im vergangenen Jahr freute sich Teamleiterin Elisabeth Lippert besonders, dass die nächste Generation dieses „Füreinander da sein“ aktiv lebt und MarleneRuoff ihr Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Diakonie-/Sozialstation absolvierte.

Die aktuelle Spende über 1.000 Euro wird in diesem Jahr für das Team der Nachtrufbereitschaft verwendet. Die Mitarbeiter betreuen Kunden mit Hausnotrufgeräten und versorgen Pflegekunden der Sozialstation bei nächtlichen Notfällen. Für diesen Dienst werden die Mitarbeiter kompetent geschult und für ein sicheres Arbeiten ausgestattet, so dass auch nachts zügig kompetente Hilfe möglich ist.

„Die Nachtrufbereitschaft ermöglicht älteren Menschen, trotz Einschränkungen, in ihrer Häuslichkeit bleiben zu können und gibt ihnen das sichere Gefühl, dass rund um die Uhr Hilfe möglich ist“, erklärte Birgit Gründel, Geschäftsführerin der Diakonie-/Sozialstation. „Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter auch nachts sicher unterwegs sind.“

Nachdem dieser Dienst bis zum 31.12.2018 durch einen Kooperationspartner erbracht wurde, hat die Diakonie-/Sozialstation Mössingen / Bodelshausen / Ofterdingen die Nachtrufbereitschaft für ihre Kunden seit Januar mit einem eigenen Team wieder selbst übernommen.

Hintergrundinformationen:

Das urschwäbische Familienunternehmen Fenster Ruoff aus Bodelshausen zählt zu den führenden Fensterbauern in Baden- Württemberg. Seit 60 Jahren produziert und montiert das Unternehmen Fenster. 1959 wurde es als 1-Mann-Betrieb gegründet und beschäftigt in der Zwischenzeit ca. 120 Mitarbeiter.

Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist eine Einrichtung der Altenhilfe der Zieglerschen, sowie der evangelischen Kirchengemeinden Belsen, Bodelshausen, Mössingen, Ofterdingen, Öschingen und Talheim. Die Zieglerschen sind ein traditionsreiches, diakonisches Sozialunternehmen mit Sitz im oberschwäbischen Wilhelmsdorf und rund 60 Standorten in Baden-Württemberg. Über 3.000 Mitarbeitende betreuen pro Jahr etwa 7.000 Menschen in den Hilfearten Altenhilfe, Behindertenhilfe, Hör-Sprachzentrum, Jugendhilfe und Suchthilfe auf Grundlage des christlichen Leitbilds der Zieglerschen.

WICHTIGER HINWEIS: Kleiderkammer Mössingen ab dem 1. Februar 2019 vorübergehend geschlossen

 

Da aufgrund von Umbauarbeiten im Gebäude die Brandschutzvorschriften nicht mehr eingehalten werden  und somit die Sicherheit unserer Ehrenamtlichen und Besucher nicht mehr gewährleistet ist, bleibt die Kleiderkammer ab dem 1. Februar 2019 vorübergehend geschlossen. Bis eine neue Lösung gefunden wurde, können auch keine Kleiderspenden angenommen werden.

                                     

 

 

Fröhlicher Adventscafe für die Kunden der Diakoniestation Mössingen mit Besuch vom Nikolaus

Am Nikolaustag (6.12.18) lud die Diakoniestation ihre Kunden und Kundinnen aus Mössingen und Teilorten zum einem adventlich gestalteten Kaffeenachmittag in den Veranstaltungsraum der Pausa Tonnenhalle ein. Wer selbst nicht mobil war, konnte sich von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Helfern von zuhause abholen lassen - ein Angebot, das sehr gerne in Anspruch genommen wurde.

Die Pflegefachkraft und Diakonin Christine Waidner sorgte für eine sehr stimmungsvolle Dekoration, so dass die Gäste eine schöne, vorweihnachtliche Atmosphäre mit schön gedeckten Kaffeetafeln im Veranstaltungsraum erwartete. Sie führte auch moderierend und mit schönen Geschichten durch den sehr kurzweiligen Nachmittag.

Bei Kaffee, Kuchen und weihnachtlichem Gebäck erwartete die Gäste ein buntes Programm: Pflegedienstleiterin Cornelia Schmidt hielt einen Vortrag über die Verwendung und Wirkung von verschiedenen Gewürzen und liess die Anwesenden ihre selbstgemachten Zimtschnecken probieren, deren Duft an diesem Nachmittag die Tonnenhalle durchzog. Mit musikalischer Begleitung durch die Ehrenamtliche Frau Zschocke wurden Adventslieder gesungen und - nach dem Lied "Lasst uns froh und munter sein" - ertönte ein Klingeln im Foyer und der Nikolaus höchstselbst kam mit einem prall gefüllten Sack, um die Anwesenden zum Abschluß noch zu beschenken. Frau Gründel, Geschäftsführerin der Diakoniestation, dankte Frau Waidner und Frau Schmidt für die Organisation sowie den anwesenden Helfern und Helferinnen für die Gestaltung des Nachmittags und verabschiedete die Gäste.

                                                 Unser Auszubildender Stefan Eissler als Nikolaus. 

 

Wertvolle Informationen rund um die Pflege beim Infotag in Bodelshausen am 21.10.2018

Als Familienmitglied steht man oft völlig ratlos vor einer schier unlösbaren Situation, wenn ein Angehöriger pflegebedürftig wird. Man stellt sich die Frage: „Was kann ich selber zur Pflege beitragen, welche Unterstützungsmöglichkeiten gibt es, wie finanzieren wir das überhaupt? Bleibt mir noch genügend Freizeit für mich, wenn ich mich selbst in die tägliche Pflege einbringe?  Wie geht das denn überhaupt – schaffe ich das?“

Regelmäßig kommen diese Fragen bei den Fachkräften in der Diakoniestation an – auf der Suche nach kompetenter Beratung und Unterstützung oder manchmal auch nur, um ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte zu finden.

Um über das Thema „Pflege zuhause“ zu informieren, veranstaltete das Team der Zweigstelle der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen in Bodelshausen am Sonntag, den 21. Oktober 2018 einen Infotag im Evangelischen Gemeindehaus. Von 11 bis 16 Uhr fanden unterschiedliche Vorträge und Programmpunkte statt.

Nach der Begrüßung durch die Geschäftsführerin Birgit Gründel erläuterte Sabine Behrmann, Mitarbeiterin im Pflegestützpunkt des Landkreises Tübingen in Mössingen darüber, welche Beratungs- und Unter-stützungsmöglichkeiten es gibt, wenn ein Angehöriger als Pflegefall aus der Klinik entlassen wird.

Nach einem Weißwurst-Imbiss, den die anwesenden Gäste gerne in Anspruch nahmen, informierte Elisabeth Lippert, Teamleiterin der Zweigstelle und stellvertretende Pflegedienstleiterin über die vielfältigen Angebote der Diakoniestation – von der häuslichen Pflege über das Wundmanagement bis hin zur Anleitung in der Pflege für die Angehörigen.

Während den Gästen dann Kaffee und von den Mitarbeitern und Ehrenamtlichen des Krankenpflegevereins gebackenen Kuchen serviert wurde, stellten Pflegedienstleiterin Cornelia Schmidt zusammen mit Gerd Schmid und Doris Lücking den Hausnotruf der Diakoniestation vor, den diese als Kooperationspartner des Hausnotrufdienst Freiburg betreut.

Zum Abschluss stellte sich der Verein für Hospizarbeit Mössingen e.V. vor – die Koordinatorin Martina Krumpl-Knobelspieß stellte sehr einfühlsam die Arbeit des Vereins vor, dessen Ehrenamtliche Pflegebedürftige in den letzten Tagen und Wochen begleiten.

Während des ganzen Tages informierten Mitarbeiterinnen der Zweigstelle in Workshops zu verschiedenen Themen der häuslichen Pflege, sie gaben Tipps für richtige Lagerung eines Pflegebedürftigen, Körperpflege im Bett und es gab Informationen zu den Gruppenangeboten für Menschen mit dementiellen Beeinträchtigungen, die einmal wöchentlich in Ofterdingen und Mössingen stattfinden. Die Gäste hatten die Gelegenheit, Blutzucker und Blutdruck zu messen und Herr Nill und seine Kollegin vom Sanitätshaus Brillinger stellten an ihrem Infostand Pflegehilfsmittel vor. An einem weiteren Stand informierte Renate Klett vom Krankenpflegeverein Bodelshausen – der das Pflegeteam auch bei der Bewirtung der Gäste unterstützte -  über die Arbeit und Geschichte des Vereins  und die Vorteile einer Mitgliedschaft.  Ein weiteres Highlight war ein Rollatorparcours der Verkehrswacht Tübingen – hier erhielten die Gäste Tipps zum sicheren Umgang mit dem Rollator.

Für die musikalische Umrahmung sorge das „Duo Musiquette“.

Es war insgesamt eine sehr abwechslungsreiche, bunte  und informative Veranstaltung des Teams der Zweigstelle und sicher nicht die letzte, die die Diakoniestation für die Bevölkerung organisiert hat. Das Thema „Pflege“ wird im Laufe des Lebens jeden begleiten, sei es als Angehöriger eines Pflegebedürftigen, sei es als Betroffener selbst. Tritt die Situation dann ein, dass man sich damit auseinandersetzen muss, ist gute Information und Beratung und professionelle Unterstützung sehr wichtig.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen gemeinnützige GmbH sind  sehr zuverlässige und kompetente Ansprechpartner für alle Fragen rund um die ambulante Pflege.

Bei Fragen zur Pflege in Mössingen mit Teilorten: 07473/9515-0.

Für Ofterdingen und Bodelshausen: 07471/72125

Ein weiteres VR-Mobil für die Diakoniestation Mössingen

Die Diakoniestation Mössingen kann in Zukunft hilfsbedürftige Menschen noch besser unterstützen: Möglich macht dies eine weitere Fahrzeugspende durch die VR Bank Tübingen eG. Auch drei weitere Sozialstationen im Kreis Tübingen erhielten ein Fahrzeug. Die Vorstände Thomas Bierfreund, Eberhard Heim und Thomas Taubenberger überreichten am 20. Juli 2018 in Tübingen den Fahrzeugschlüssel der insgesamt vier Autos (VW up!, VR-Mobil genannt) an die Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen, die Sozialstation Steinlach-Wiesaz, die Diakoniestation Härten und die Sozialstation Vinzenz von Paul Tübingen. Insgesamt sind nun im Geschäftsgebiet der VR Bank Tübingen eG 32 VR-Mobile unterwegs. Das VRMobil steht der Diakoniestation auf Leasingbasis für drei Jahre zur Verfügung. Der Wert der Spende beläuft sich auf insgesamt knapp 30.000 Euro. Finanziert wird die Spende aus dem Spendentopf des Gewinnsparens der VR Bank Tübingen eG.

Herzlichen Dank der Volksbank Tübingen eG für die Unterstützung unserer Arbeit!

 Bildunterschrift:

v.l.n.r.: Rémi Denoix (Sozialstation Vinzenz von Paul Tübingen), Gisela Weber (Diakoniestation Härten), Juliane Rehfuß (Sozialstation Steinlach-Wiesaz), Cornelia Schmidt (Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen), Eberhard Heim (Vorstand VR Bank Tübingen eG), Thomas Taubenberger (Vorstand VR Bank Tübingen eG) und Thomas Bierfreund (Vorstand VR Bank Tübingen eG)

 

DIE OFFENE KINDERSTUBE MACHT FERIEN

Die Offene Kinderstube in der Johanneskirche in Bästenhardt ist vom 13. - 30. August 2018 geschlossen.

SOMMERPAUSE KLEIDERKAMMER

Die Kleiderkammer macht Sommerpause bis einschliesslich 9. September 2018. Danach sind wir zu den gewohnten Öffnungszeiten wieder für Sie da!

Diakoniestation erhält das Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen" mit Auszeichnung

Am 5. Dezember wurde der Diakoniestation im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung in Stuttgart das Prädikat "Familienbewusstes Unternehmen" verliehen. Dieses Prädikat wird seit einigen Jahren vom Landesfamilienrat in Kooperation mit Unternehmensverbänden (familiy-net) an Unternehmen verliehen, die sich um eine besonders familienbewußte Führungshaltung und Personalpolitik bemühen. Aufgrund der sehr guten Bewertungen in allen zehn geprüften Themenbereichen erhielt unsere Diakoniestation sogar eine Auszeichnung.

zur Prädikatsurkunde

Aktion Geschenke unterm Weihnachtsbaum

Auch in diesem Jahr wirkte die Diakoniestation Mössingen wieder an der Weihnachtsaktion der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden mit. 

Insgesamt konnten wir im Rahmen der Geschenkeausgabe am 23. Dezember über 360 Wünsche von Kindern aus benachteiligten Familien erfüllen.Wir danken ganz herzlich allen, die mit ihren Päckchen oder Geldspenden zum Gelingen der Aktion beigetragen haben.

Verwaltungsmitarbeiterin Renate Lassar als Glücksfee

Ende Juli konnte unsere Verwaltungsmitarbeiterin Renate Lassar einen weiteren VW-Up im Rahmen einer sehr feierlichen Veranstaltung in Stuttgart entgegennehmen, der uns auf Anregung der VR Bank Steinlach-Wiesaz-Härten (nun: VR Bank Tübingen) vom Gewinnsparverein der Volks- und Raiffeisenbanken für drei Jahre unentgeltlich zur Verfügung gestellt wird.

Im Rahmen des 10-jährigen Jubiläums der VR-Mobile wurden verschiedene Preise verlost - unter anderem auch ein Geldpreis in Höhe von 1000 Euro, den unsere Glücksfee Renate für uns entgegennehmen durfte.

Freudestrahlend machte sie sich nach der gelungenen Veranstaltung mit dem neuen VR-Mobil und dem großen Scheck auf den Heimweg nach Mössingen.

VW up + Gewinn

von rechts: Cornelia Schmidt (Pflegedienstleiterin) und Renate Lassar mit

VR-Mobil und Gewinnscheck

 

 

 

Berührender Diakoniegottesdienst in Belsen mit besonderer Ehrung

Am Sonntag, den 9. Juli 2017 fand im Gottlieb-Schwarz-Gemeindehaus ein besonderer Diakoniegottesdienst statt. Unter dem Motto „Dienet einander“ hatte das Vorbereitungsteam aus Kirchengemeinde, Krankenpflegeverein und Diakoniestation unter Anleitung von Christine Waidner und Pfarrer Andreas Kopp zum Gottesdienst ins barrierefreie Gemeindehaus eingeladen – zahlreiche Besucher folgten der Einladung  - einige von ihnen nahmen gerne den Fahrdienst der Diakoniestation in Anspruch. Fröhliche Lieder, Chorgesang vom Kirchenchor mit  schwungvoller Begleitung an Klavier und Geige ließen keine Langeweile aufkommen. Das Thema des  Gottesdienstes beschäftigte sich mit den vielfältigen Möglichkeiten, wie Menschen einander hilfreich unterstützen können. Jedes Hilfsangebot wurde dabei als einzelnes Puzzleteil aneinandergefügt, zum Schluss  fügten sich die Teile in ein großes Ganzes in Form eines Herzens aus Holz – dem „Herzstück“ des Mottos.

Ein sehr schönes  Beispiel für den Dienst am Nächsten  ist auch das Engagement der drei Mitarbeiterinnen der Offenen  Kinderstube, die im Gottesdienst gemeinsam mit den Gottesdienstbesuchern einen besonderen Moment erleben durften.  Agathe Kost, Marlies Bräuning-Frey und Inge Götz wurden für 25 Jahre Mitarbeit in der Offenen Kinderstube geehrt. Die Offene Kinderstube ist eine Spielgruppe in der Johanneskirche in Bästenhardt in Trägerschaft der Diakonie-/Sozialstation, in der bseit 1972 an drei Vormittagen in der Woche Kinder im Alter von 6 Monaten bis zum Eintritt in den Kindergarten betreut werden. In der Gründungszeit dieses offenen Angebots gab es kaum Möglichkeiten für Mütter, ihre Kinder vor Eintritt in den Kindergarten in Betreuung zu geben, um ein paar Stunden Zeit für Sport oder besondere Termine oder einfach für sich selbst zu haben. So schlossen sich engagierte Mütter im Jahr 1972 zusammen, um diese Betreuungsgruppe zuerst unter dem Dach der Kirchengemeinden, später unter Trägerschaft der Diakoniestation ins Leben zu rufen. Seit gut 25 Jahren prägen nun Frau Kost, Frau Bräuning-Frey und Frau Götz die offene Kinderstube mit ihrem Engagement und sorgen dafür, dass die Mütter mit dem Gefühl, ihre Kleinen sehr gut aufgehoben zu wissen, ein paar Stunden Zeit für sich haben.  Stellvertretend für die Eltern und Kinder der Offenen Kinderstube bedankte sich Pfarrer Andreas Kopp ganz herzlich bei den drei Jubilarinnen und zwei Kinder, die regelmäßig begeistert die Kinderstube besuchen, überreichten den drei Mitarbeiterinnen von  Kindern und Eltern gestaltete Blumenkübel mit selbstgebastelten Blumen. Mit einem herzlichen Dankeschön für ihr liebevolles Engagement überreichten Geschäftsführerin Birgit Gründel und Pflegedienstleiterin Cornelia Schmidt im Namen der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen den drei Mitarbeiterinnen Theatergutscheine und Blumen.

OKI

von links: Agathe Kost, Inge Götz, Birgit Gründel, Marlies Bräuning-Frey, Cornelia Schmidt

Im Anschluss wurden noch beim reichhaltigen Ständerling-Büffet Kontakte geknüpft und Gemeinschaft gepflegt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen für dieses  gelungene Miteinander!

Niemand ist vergessen - Andacht zum Gedenken an verstorbene Klienten

Im Licht der Ostersonne trafen sich Mitarbeitende des Pflegeteams Mössingen am 26. April 2017 in der Bergkirche in Talheim, um sich an die Menschen zu erinnern, die von ihnen versorgt wurden und die in den letzten Monaten verstorben sind.

Unsere Diakonin Christine Waidner hatte eine sehr schöne Andacht vorbereitet, zu der sie ein Engelsbild von Paul Klee mitgebracht hatte. Aus dem Gedenkbuch des Pflegeteams verlas sie die Namen derjenigen Pflegebedürftigen, die seit der letzten Andacht im September verstorben sind. Reihum entzündeten die Mitarbeitenden aus den Bereichen Pflege,  Hauswirtschaft und Ehrenamtliche Betreuung für jeden eine Kerze, so dass zum Schluss 40 Kerzchen in den mit Sand gefüllten Schalen brannten.

Unsere Mitarbeitenden ermöglichen durch ihre tägliche Arbeit unseren Pflegebedürftigen ein möglichst selbstbestimmtes Leben in ihrem gewohnten Zuhause. Oftmals begleiten sie diese Menschen jahrelang bis zu ihren letzten Tagen. Die regelmäßigen Andachten geben ihnen die Möglichkeit, sich von ihren Patienten zu verabschieden und noch einmal gemeinsam mit den Kollegen ihrer zu gedenken.

Herzlichen Dank an Christine Waidner für den schönen Rahmen. (gr)

 

Gudrun Steinmann wurde für ihr ehrenamtliches Engagement in der Kleiderkammer mit der Ehrennadel der Stadt Mössingen ausgezeichnet

In der Kleiderkammer der Diakonie-/Sozialstation Mössingen versorgen sich bedürftige Menschen mit Kleidung, Bettwäsche oder Schuhen. Der Diakonieladen in der Zollernstraße 6 wird seit 8 Jahren ehrenamtlich von Gudrun Steinmann sehr engagiert mit Unterstützung von zwei weiteren ehrenamtlichen Damen, Hanne Wick und Elke Karrer, geführt. Zweimal in der Woche ist geöffnet, an einem weiteren Nachmittag kann Ware abgegeben werden. Die von Spendern abgegebene Ware hängt gut sortiert auf den Ständern, ab und zu werden kleinere Schäden auch von der gelernten Schneiderin und Modezeichnerin repariert. Eine Schaufensterpuppe ist liebevoll mit aktueller Kleidung dekoriert - Frau Steinmann ist es wichtig, dass auch Bedürftige Lust bekommen, passende Kleidung auszusuchen - die Atmosphäre muss stimmen. Was nicht weggeht, wird regelmäßig aussortiert und einem weiteren guten Zweck zugeführt.

Für dieses unermüdliche Engagement wurde Gudrun Steinmann im Rahmen eines Bürgerempfangs von der Stadt Mössingen mit der Ehrennadel ausgezeichnet.

Die Geschäftsführerin der Diakonie-/Sozialstation Birgit Gründel bedankt sich mit einigen Leckereien bei der Ehrenamtlichen, die so wertvolle Arbeit zum Wohle der bedürftigen Bürger leistet.

 

 

Täglich unterwegs und immer zuhause - wir bedanken uns bei unseren Spendern für die "Anschubhilfe"

Über 100 Mitarbeiter der Diakonie-/Sozialstation
Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen sind Tag und Nacht unterwegs, um
Senioren in der Region ein selbstbestimmtes Leben Zuhause zu
ermöglichen.
Wer kennt sie nicht, die kleinen roten und weißen Flitzer - mit dem Logo der
Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen - auf den
Straßen der Region. Die meisten Menschen verbinden allerdings mit diesen
Fahrzeugen nicht die Erhöhung der Lebensqualität, die die Arbeit der
Mitarbeiter der Diakoniestation täglich für die Senioren im Ländle bedeutet.
Leben Zuhause, bis ins hohe Alter – das ist der Wunsch vieler Menschen.
Besonders, wenn es einem gut geht und man die gewohnte Umgebung auch
im Alltag genießen kann.
Aber was ist, wenn ab und zu etwas mehr Hilfe nötig wird? Dann bietet der ambulante Dienst der
Diakonie-/Sozialstation eine hilfreiche Unterstützung. Und das Tag und Nacht. Dabei reichen die
umfangreichen Angebote des ambulanten Dienstes beispielsweise von häuslicher Kranken- und Altenpflege,
über Hilfen in der Hauswirtschaft, Betreuung, Hausnotruf, Angeboten für Menschen mit Demenz bis zu
familienunterstützenden Veranstaltungen.
Doch der Pflegefachkräftemangel hat auch seine Auswirkungen auf die tägliche Arbeit der
Diakonie-/Sozialstation Mössingen, deren Versorgungsvertrag neben der Großen Kreisstadt Mössingen mit allen
Teilgemeinden auch die Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen umfasst. „Wir stellen für unsere Klienten
jederzeit eine sehr gute Versorgung sicher, dafür braucht es genügend qualifiziertes Fachpersonal. Die
ambulante Pflege bietet viele Möglichkeiten, zum Beispiel können Pflegefachkräfte in der Familienphase über
Mitarbeit in der Nachtrufbereitschaft in geringfügigem Umfang die Haushaltskasse aufbessern“, erklärt Birgit
Gründel von der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen.
Wer schon einmal von der Diakonie-/Sozialstation im eigenen Zuhause unterstützt wurde, bringt deren Arbeit
eine besondere Wertschätzung entgegen.
Aus diesem Grund unterstützt das mittelständische Familienunternehmen Fenster Ruoff aus Bodelshausen
bereits zum dritten Mal die Arbeit der Diakonie-/Sozialstation. Aus eigenen Erfahrungen wissen die
Geschäftsleitung und die Mitarbeiter des Unternehmens, welche enormen Aufgaben durch die Pflegefachkräfte
übernommen werden. „Nur durch die Arbeit der Diakonie-/Sozialstation ist es für viele Menschen überhaupt
möglich, mit einer Erkrankung Zuhause bleiben zu können“, so Heidi Stapf, geb. Ruoff, Geschäftsleitung der
Firma Fenster Ruoff.
„Wir freuen uns sehr, dass die Firma Fenster Ruoff seit vielen Jahren unsere Arbeit finanziell unterstützt und
uns somit immer einen kleinen »Anschub« gibt. Auch bedanken wir uns beim Ingenieurbüro Herrmann und
Mang, sowie der Kreissparkasse in Tübingen, für ihre großzügige Unterstützung“, spricht Gründel ihren Dank
bei den regionalen Firmen aus. „Neben diesen gibt es auch eine Vielzahl privater Spender, die ihre
Wertschätzung für unsere Arbeit durch größere und kleinere Spenden ausdrücken. Auch diesen gilt unser
herzlicher Dank.“

Traumnote 1,0 vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK)

Einmal jährlich wird der ambulante Pflegedienst der  Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen vom MDK geprüft. Diese Prüfung fand im Jahr 2016 am 14./15. November in den Räumlichkeiten am Löwensteinplatz und vor Ort bei den Kunden statt.

In die Prüfung einbezogen waren die Bereiche

  • Pflegerische Leistungen (Pflegeversicherung SGB XI)
  • Ärztlich verordnete Leistungen (Krankenversicherung SGB V)
  • Dienstleistung und Organisation

In allen Bereichen erhielt die Arbeit der Mitarbeitenden in der ambulanten Pflege die Traumnote 1,0.

Wir gratulieren allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu diesem tollen Ergebnis! Ein weiteres Zeichen dafür, dass unsere Kundinnen und Kunden bei ihnen in den allerbesten Händen sind.

Mitarbeiterinnen der Diakoniestation für 20 bzw. 30 Jahre Dienst ausgezeichnet

Insgesamt 5 Mitarbeiterinnen der ambulanten Pflege konnten im Jahr 2016 auf eine langjährige Tätigkeit im Dienst der Diakoniestation in Mössingen bzw. Bodelshausen zurückblicken.

Die beiden Krankenschwestern Annerose Wurster (Pflegeteam Mössingen) und Gabriele Kern (Pflegeteam Bodelshausen) wurden für 30 Jahre Dienst zum Wohle der uns anvertrauten pflegebedürftigen Menschen geehrt.

Die Krankenschwestern Christine Breil und Eva Rabenau versehen seit 20 Jahren ihren Dienst im Pflegeteam Mössingen.

Pflegedienstleiterin Cornelia Schmidt, die ebenfalls vor kurzem vom Geschäftsführer der Altenhilfe der Zieglerschen, Sven Lange für 20-jährige Betriebszugehörigkeit geehrt wurde, bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen ganz herzlich für ihr langjähriges Engagement und wünschte allen, dass sie ihrem Beruf weiterhin mit Freude und bei guter Gesundheit nachgehen können.

Jubiläum

von links: Eva Rabenau, Annerose Wurster, Christine Breil
nicht im Bild: Cornelia Schmidt, Gabriele Kern

Weihnachtsferien der Kleiderkammer:

Vom 19. Dezember bis einschliesslich 13. Januar 2017 bleibt unsere Kleiderkammer in der Zollernstraße 6 geschlossen. Kleiderspenden können während dieser Zeit in der Diakoniestation Mössingen abgegeben werden.

Mitarbeiterinnen der Diakoniestation gestalten Gottesdienste in Belsen und Bodelshausen

Am 20. November, dem „Ewigkeitssonntag“, gestaltete das Team der Zweigstelle der Diakoniestation in Bodelshausen gemeinsam mit Herrn Pfarrer Ebert den Sonntagsgottesdienst. Im Mittelpunkt standen die Verstorbenen des vergangenen Jahres. Frau Lippert, die Teamleiterin der Zweigstelle, verlas zusammen mit Herrn Pfarrer Ebert die Namen. Viele der Vorgelesenen wurden von den Mitarbeiterinnen der Diakoniestation gepflegt und begleitet, so dass diese hier noch einmal – gemeinsam mit vielen anwesenden Angehörigen - die Gelegenheit fanden, sich zu verabschieden.  Für jeden zündeten die Mitarbeiterinnen eine Kerze an. Zum Abschluss des Gottesdienstes erstrahlte – orientiert am Thema der Predigt - eine stilisierte Madonnenfigur, zu deren Füße unzählige Kerzen leuchteten.

Diakoniegottesdienst Bodelshausen

 

Unter dem Motto „angesehen“ hatte das Vorbereitungsteam aus Kirchengemeinde und Krankenpflegeverein Belsen und der Diakoniestation unter Anleitung von Diakonin Christine Waidner am 23. Oktober zum Gottesdienst ins barrierefreie Gemeindehaus in Belsen eingeladen – und eine ansehnliche Zahl junger und etwas älterer Besucher kam, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Die Begegnung zwischen Zachäus und Jesus stand im Mittelpunkt und wurde in die Lebenswirklichkeit von heute hineingenommen. Fröhliche Lieder, schwungvolle Klavierbegleitung und ein  beeindruckender Gesangsvortrag zweier junger Stimmen ließen keine Langeweile aufkommen . Im Anschluss wurden noch beim reichhaltigen Ständerling-Büffet Kontakte geknüpft und Gemeinschaft gepflegt. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen für dieses  gelungene Miteinander!

 

Johannes-Ziegler-Stiftung unterstützt die Arbeit der „Demenzgruppe“ in Mössingen mit 3.000 Euro

Die Stiftung der Zieglerschen überreichte der Diakonie-/Sozialstation Mössingen-Bodelshausen-Ofterdingen einen Scheck, um das Gruppenangebot mit und für ältere Menschen mit dementiellen Erkrankungen in Mössingen zu erhalten.

Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist ein ambulanter Pflegedienst mit kirchlich-diakonischer Tradition und Prägung. Über 100 Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Senioren der Region. In der Trägerschaft der Diakonie-/Sozialstation werden seit vielen Jahren die zwei „Demenzgruppen Mössingen und Ofterdingen“ für alle älteren Menschen in den Gemeinden Mössingen, Bodelshausen und Ofterdingen angeboten. Dank der tatkräftigen Unterstützung der Krankenpflegevereine, die mit ihren Beiträgen auch zur Aufrechterhaltung der Gruppenangebote beisteuern, und der Arbeit vieler Ehrenamtlicher können die Menschen mit dementiellen Erkrankungen so in ihrer Alltagskompetenz unterstützt werden.

Niederschwellige Angebote mit und für Menschen mit dementiellen Erkrankungen werden vom Sozialministerium in Stuttgart und vom Landkreis Tübingen durch einen Zuschuss gefördert. Voraussetzung für diesen Zuschuss ist jedoch, dass eine Pflegefachkraft oder Sozialpädagogin die Gruppe anleitet. Aufgrund des Pflegefachkräftemangels war es der Diakonie-/Sozialstation Mössingen im Jahr 2015 nicht möglich, diese Voraussetzung zu erfüllen und den Zuschuss zu erhalten. In der Zwischenzeit konnte auch für die Mössinger „Demenzgruppe“ eine Fachkraft gewonnen werden.

Damit das Gruppenangebot für ältere Menschen mit dementiellen Erkrankungen in Mössingen aufrechterhalten werden kann, wird die „Demenzgruppe“ von der Johannes-Ziegler-Stiftung unterstützt. Der Vorstand, Prof. Dr. Harald Rau, überreichte am vergangenen Mittwoch der Demenzgruppe Mössingen, vertreten durch den Geschäftsführer der Diakonie-/Sozialstation Mössingen, Rainer Schöffler, einen Scheck über 3.000 Euro.

„Wir sind sehr froh, dass wir das niederschwellige Angebot mit und für ältere Menschen mit dementiellen Erkrankungen in Mössingen in Form einer „Demenzgruppe“ fortführen können.“ so Rainer Schöffler, Geschäftsführer der Diakonie-/Sozialstation Mössingen.

von links: Stiftungsvorstand Prof. Dr. Rau, Geschäftsführer Rainer Schöffler

 Über uns:

Die Johannes-Ziegler-Stiftung ist  »DIE Stiftung der Zieglerschen«.

Die Stiftung unterstützt die Zieglerschen und stärkt nachhaltig deren Arbeit, indem sie hilfsbedürftige Menschen und Vorhaben aus den Arbeitsbereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Jugendhilfe, Hör-Sprachzentrum, Suchthilfe und dem Integrationsunternehmen fördert. Selbst führt die Johannes-Ziegler-Stiftung „Armutsdiakonie“-Projekte durch, beispielsweise als Träger der „Ravensburger Vesperkirche“.

Die Stiftung knüpft an die Tradition der Gründer der Zieglerschen an und sichert langfristig und zukunftsorientiert, was das Unternehmen in mehr als 175 Jahren aufgebaut hat.

 Die Zieglerschen sind ein traditionsreiches, diakonisches Sozialunternehmen mit Sitz im oberschwäbischen Wilhelmsdorf. Rund 3.200 Mitarbeitende betreuen über 4.500 Menschen in den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Hör-Sprachzentrum, Jugendhilfe, Suchthilfe und Dienstleistungen auf Grundlage des christlichen Leitbilds der Zieglerschen. Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist eine Einrichtung der Altenhilfe der Zieglerschen, sowie der evangelischen Kirchengemeinden Belsen, Bodelshausen, Mössingen, Ofterdingen, Öschingen und Talheim.

 

Krankenpflege mit über 100-jähriger Tradition vs. neue Anforderungen in der Altenpflege: Sozialministerin Katrin Altpeter diskutierte mit den Zieglerschen über die aktuelle Pflegesituation

Die baden-württembergische Sozialministerin und Landtagsabgeordnete Katrin Altpeter besuchte am Freitag die Diakonie-/Sozialstation in Mössingen.

Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist ein ambulanter Pflegedienst mit kirchlich-diakonischer Tradition und Prägung. Ihr Versorgungsvertrag umfasst neben der Großen Kreisstadt Mössingen mit allen Teilgemeinden auch die Gemeinden Bodelshausen und Ofterdingen. Über 100 Mitarbeiter kümmern sich täglich um die Bedürfnisse von pflegebedürftigen Senioren der Region.

Besuch Ministerin Altpeter

So ist es nicht verwunderlich, dass die baden-württembergische Sozialministerin Katrin Altpeter den Dialog mit diesem im Landkreis Tübingen verwurzelten Pflegedienst suchte. Innerhalb der letzten 100 Jahre hat sich allerdings der Anspruch an das Pflegepersonal und die Pflege grundlegend geändert. 24-Stunden-Rufbereitschaft, Pflege von Demenzkranken, Sturztraining oder Essen-auf-Rädern sind heute alltägliches Geschäft in der Pflege. Deshalb geht die Diakonie-/Sozialstation Mössingen einen Schritt weiter. Neben dem klassischen ambulanten Pflegedienst gibt es auch eine Offene Kinderstube, das Angebot Urlaub ohne Koffer, spezielle Angebote für Menschen mit demenzieller Erkrankung oder den Hospizdienst.

In einer offenen Diskussionsrunde informierte sich Sozialministerin Altpeter über die Diakonie-/Sozialstation. Zentrale Punkte waren dabei der Pflegefachkräftemangel, das neue Krankenhausstrukturgesetz und die Zusammenarbeit mit den örtlichen Fachärzten. In Puncto Fachkräftemangel geht die Diakonie-/Sozialstation schon neue Wege. So hat sie beispielsweise 4 Mitarbeiterinnen mit einer Mentoren-Ausbildung und bildet selbst Pflegefachkräfte aus. Von den 3 Ausbildungsplätzen in der Altenpflege sind bislang 2 belegt. Zum umfangreichen Fortbildungsangebot der Zieglerschen gehört u.a. auch ein Seminar für Wiedereinsteigerinnen. Dieses kostenlose Angebot richtet sich an examinierte Pflegefachkräfte, die seit Längerem nicht mehr aktiv im Pflegeberuf gearbeitet haben. Dank unterschiedlicher Arbeitszeitmodelle ist es auch jüngeren Frauen möglich, wieder zu arbeiten.

„Als Arbeitgeber sind wir gefordert, den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten und für unsere Mitarbeiter Entwicklungsperspektiven zu bieten. Wir nehmen aktiv diese Herausforderung an.“ so Rainer Schöffler, Geschäftsführer der Diakonie-/Sozialstation Mössingen.

Die Diakonie-/Sozialstation Mössingen ist eine Einrichtung der Altenhilfe der Zieglerschen, sowie der evangelischen Kirchengemeinden Belsen, Bodelshausen, Mössingen, Ofterdingen, Öschingen und Talheim. Die Zieglerschen sind ein traditionsreiches, diakonisches Sozialunternehmen mit Sitz im oberschwäbischen Wilhelmsdorf. Rund 3.200 Mitarbeitende betreuen über 4.500 Menschen in den Bereichen Altenhilfe, Behindertenhilfe, Hör-Sprachzentrum, Jugendhilfe, Suchthilfe und Dienstleistungen auf Grundlage des christlichen Leitbilds der Zieglerschen.